22. September 2017

Ireland it´s wonderful


Meine Lieben,

Oh, sorry!!!
Das war jetzt ein ganz falscher Klick...
Ich bin doch noch am Entwurf...
Da fehlen doch noch sämtliche Zwischentexte und Erläuterungen...
So was aber auch!!! Das kommt vom "Grippekopf"...



Diese Karte bekam ich bereits vor Jahren, als ich mich über Irland informiert habe...

Jetzt werde ich Euch vor lauter Begeisterung mit Infos überschütten...
Na, ganz so schlimm wird´s hoffentlich nicht werden...

Fangen wir vorne an...
Es war schon seit vielen, vielen Jahren mein Traum einmal Irland erleben und bereisen zu dürfen...
Leider konnte ich meinen Mann nicht dafür begeistern...


Meines? JA! Schon immer! Und jetzt, da ich es etwas kennen lernen durfte, erst recht!!!

Und so schloss ich mich unserer evangelischen Kirchengemeinde hier in Wadgassen-Schaffhausen an, die in diesem Herbst bereits das 4. mal in Irland zu Gast war.
Das war, wie sich im Nachhinein herausstellte, die beste Entscheidung überhaupt. Ein bewährtes Team, bestehend aus unserer Pfarrerin Andrea Lermen-Puschke und unserem Reiseleiter (einem "deutschen Iren" - ich hoffe er ist mit dieser Bezeichnung einverstanden...) Eckhard Ladner waren das Beste, was uns überhaupt passieren konnte. Die Reise fand unter "dem Dach" 
des Europäischen Bildung- und Begegnungszentrums Irlands statt, dessen  Vorsitzender Herr Ladner ist. Seine Verbundenheit mit der Pfarrerin und unserer Truppe zeigte sich sofort in dem Umstand, dass er sich nicht zu schade war, unseren Bus selbst zu kutschieren! Und das so bravourös, dass selbst ich mich beim Befahren von steil abfallenden Küstenstraßen sicher fühlte!!!


"Ecki", wie Herr Ladner sehr schnell von allen liebevoll genannt wurde, erwies sich im Weiteren als wandelndes Lexikon! Ob es die weit zurückliegende Geschichte Irlands mit Hünengräbern und Dolmen war, die Keltenzeit, die Christianisierung, die Unruhen durch die einige Jahrhunderte andauernde englische Herrschaft, die Große Hungersnot um 1850, die viele Iren zu Emigration nach Amerika zwang, der gescheiterte Osteraufstand 1916 oder die Ereignisse und Probleme heutiger Zeit (Schulbildung, Energieversorung, Wasser- und Abwasserregelung, die Konjunkturphasen sprich: finanzieller Auf- und Abschwung der Insel u. u. u.) ...Es gab keine Fragen, die er nicht beantworten konnte. Wir erfuhren mal gerade so nebenbei (beim Fahren) sooooo viel Interessantes über Land und Leute, dass man sich ganz schnell nicht mehr "fremd" fühlte...So, wie uns Ecki in all diese Themen einweihte, entstand eine Art innerer Verbundenheit mit der Insel und ihren Menschen. Eine unglaublich gute Voraussetzung um ein Land zu bereisen und um es zu verstehen...

Soviel zur Vorgeschichte. Jetzt gehts aber los mit Tag 1

Um 5.00 Uhr,  früh am Morgen, starten wir (eine ganz, ganz tolle Reisegruppe!!!) 
per Bus Richtung Frankfurt...
Ich hatte mächtig Bammel vorm Fliegen...

Aber ich hatte Super Medikamente und eine ganz wundervolle, einfühlsame Reiseleiterin an meiner Seite...Das hat mir sehr geholfen! Danke Andrea!!!
Denn so war es mir tatsächlich möglich, die Faszination des Fluges irgendwann 
sogar in Teilen zu genießen...
(Das hatte ich selbst noch in diesem riesigen Gewirr des Frankfurter Flughafens schlichtweg
 für unmöglich gehalten...!)



Große Bild links: Wir fliegen über Deutschland! Großes Bild rechts: Wir fliegen bereits Dublin an!
Mein erstes Essen in Irland - ein Sandwich in einem ganz urigen irischen Pub!




Eckhard und Andrea hatten bereits für unseren Anreisetag einen ganz historischen Einstieg gewählt:
Wir besichtigten, in den Ruinen einer alten Abtei, eines der schönsten  und ältesten Hochkreuze Irlands, das mit seiner reicher Ornamentik eine ganz unglaubliche Symbolik beinhaltete 
                                    (Ecki klärte uns ganz wunderbar auf!)                              
und 
wir machten einen kleinen Spaziergang zu diesem urzeitlichen Dolmen nahe bei Brownshill im Country Carlow.



Ein Dolmen ist megalithisches Portalgrab. Bei diesem hier handelt es sich um eine keltische Kultstätte, die in etwas 3.000 bis 4.000 vor Christus entstand. Sein "Capstone" (Deckstein) wird auf 100 - 150 Tonnen Gewicht geschätzt, und ist somit der schwerste Irlands, vielleicht sogar Europas...

Unsere erste (und auch die 2. Nacht) verbrachten wir im Kilford Arms Hotel in Kilkenny. 
Dort klang der Tag bei irischer Musik und Gesang in der gemütlichen Bar aus.



 Tag 2

Heute blieb der Bus stehen, denn wir machten uns zu Fuß auf die Erkundung dieses als
Irland´s "mittelalterliches Juwel" bezeichneten Städtchens - Kilkenny


Zuerst begaben wir uns zur St. Canice´s Kathedrale - einem mittelalterlichen Meisterwerk. 
Alleine hier hätte man Stunden verbringen können, um all die Kostbarkeiten, die sich hier boten gebührend zu würdigen. Oben rechts, das kleine Bild zeigt z. B. St.  Kieran´s Stuhl (Kathedra), der seit 1500 Jahren ununterbrochen für die Weihe neuer Bischöfe genutz wird.
Der hölzerne Dachstuhl (Bild unten links) ist gänzlich ohne Nägel oder Schrauben gefertigt. Lediglich Holzdübel halten ihn zusammen. Christiane stellte ihr außerordentliches musikalisches Talent unter Beweis. Sie beherrschte auch diese Orgel aus der Zeit der Romantik, mit über 3000 Orgelpfeifen, ganz furios. Es war schon pure Selbstverständlichkeit, dass wir diesen Ort zur Besinnung und einer kleinen gemeinsamen Andacht nutzten. 
Schließlich waren wir ja mit "Kirchens" unterwegs!
 Noch erwähnen möchte ich den ca. 1000 jährigen Rundturm. er ist einer von zweien weltweit, der auch heute noch bestiegen werden kann.




Kilkenny wird im Volksmund auch “die Stadt des schwarzen Marmors” genannt. Man findet im gesamten Ortskern hochpolierten schwarzen Stein (vielfach Grabplatten, Kreuze u. ä.), welcher verarbeitet wurde.Tatsächlich handelt es sich hier aber nicht um Marmor, sondern um 
hochpolierten Kalkstein.





Unser nächster Anlaufpunkt war Kilkenny Castle. Auch hier würden Historiker Tage und Wochen verbringen wollen...Wir begnügten uns mit deutlich weniger Zeit. Die Geschichte dieses Schlosses ist sehr wechselhaft und geht bis auf das Jahr 1172 zurück. Die Pracht und der Reichtum der Herrschenden (hier über gut 500 Jahre die Familie Butler) aus längst vergangenen Zeiten,  kann in diesen Räumlichkeiten sehr gut nachempfunden werden.
Der parkähnlich gestaltete Garten fand naturgemäß mein besonderes Interesse.




Kontrastprogramm war angesagt, denn vom Schloss ging es in die Smithwick-Brauerei. Was wir  dort alles über die Kunst der Bierbrauens erfahren haben war faszinierend. Man konnt sogar selbst Hand anlegen - s. kl Bild unten links - hier rühre ich gerade die duftende Maische...
Es war insgesamt eine großartige Präsentation! Denn sowohl die sprechenden Hologramme der Gründer dieser Brauerei (kl. Bild Mitte links), als auch das überaus ansteckende Engagement unseres jungen Brauerei-Führers haben uns alle begeistert! Als krönenden Abschluss konnte sich jeder eines oder mehrere Biere ausschenken lassen...Slainte! (Gesprochen: Slontje! = Prost!)












 Tag 3






 





 


Tag 4


















Tag 5


 















21. September 2017

Endlich! Die Gewinner stehen fest!


Ja, meine Lieben,
es ist endlich so weit. Ich bin wieder zurück...
Eigentlich ja schon seit einigen Tagen...
Aber kaum Zuhause, hat mich eine Grippeerkrankung ziemlich lahm gelegt...
So langsam bin ich aber wieder auf dem aufsteigenden Ast...

Und da kann ich es nicht verantworten Euch noch länger warten zu lassen.
Denn wie bereits hier vermeldet, hat mir der Burda Verlag dankenswerterweise 10 Exemplare dieses wunderschönen Sonderhefts zukommen lassen,
das ich unter Euch verlosen darf...






Und das sind die Gewinnerinnen:

Birgit mit ihrem Blog Sunnys Haus
Tina mit ihrem Blog Tina vom Dorf
Elke von Ein kleiner Blog
Nova mit ihrem Blog Alles rund um Teneriffa
Birgitt mit ihrem Blog Erfreulichkeiten 
Traudi mit ihrem Blog Gartendrossel
 Kirsi mit ihrem Blog Kirsi schreibt:
Katja, die anonym geschrieben hat 
Urte mit ihrem  Blog Elfenrosengarten


Zuerst einmal allen Gewinnerinnen meinen ganz herzlichen Glückwunsch!!!


Jetzt brauche ich allerdings noch Eure postalischen Anschriften,
damit ich Euch Eure Spezialhefte von "Mein schöner Garten" auch 
zustellen kann.

Sendet sie mir bitte an meine E-Mail Adresse:
heidisgarten@gmail.com

Sobald mir Eure Adressen vorliegen geht auch schon die Post an Euch ab!


Bis dahin alles Liebe


Eure Heidi





Jetzt zu meinen lieben Leserinnen und Lesern, die dieses Mal nicht gewonnen haben...
Seid nicht traurig. Es wird wieder eine Verlosung geben (schon im nächsten Post...),
 und dann habt IHR vielleicht Glück!

Und ganz zum Schluss lüfte ich noch ein kleines Geheimnis:
Ich war auf einer Studienreise in Irland und ich habe Euch von dort so viele
wundervollen Eindrücke und Erlebnisse mitgebracht...

...und ein kleines Give-away...


Ich freue mich, mit Euch meine Begeisterung für diese Insel ganz bald teilen zu dürfen, 
denn es war einfach umwerfend!!!...und hat meine Erwartungen mehr als erfüllt!!! 
Sobald ich wieder fitter bin, werde ich Euch hoch beeindruckende Landschaften 
und noch so viel mehr zeigen...


Habt bis dahin eine gute Zeit und bleibt gesund!!!

Eure Heidi








2. September 2017

Augustcollage und Blümchen für Holunderblütchen


Meine Lieben,

ich kann ja jetzt (Dank meines Sohnes) auch Collagen  anfertigen. Und so werde ich nun auch bei der lieben Birgitt  und ihrem Monatsrückblick mitmachen können...
Das ist so eine schöne Idee. Angeschaut habe ich mir Eure Collagen bei ihr schon oft, und jetzt darf ich Euch meine für den August präsentieren - tata...




Es ist Sommer , und was für einer!!! Bei uns hatte es viele Tage weit über 30°, das war schon fast zuviel des Guten...Da hieß es auch täglich Wasser marsch, denn ich konnte nicht zusehen, wie all die Pracht zusehends unter Durst litt!!! Es grünt und blüht wahrlich in jeder Ecke und bei der Üppigkeit kann man es sich dann auch erlauben einige Blumen für die Vase zu schneiden...

Dann machten wir Kräutergelee, eine wundervolle Tagesfahrt zum Blumenmarkt nach Maikammer und St. Martin,  es gab reichen Erntesegen im Beerenreich und eine leckere Brombeertorte. Das Fernsehen war wieder zu Gast in unserem Garten, und diesmal ging es um die Vermehrung geliebter Pflanzen durch Stecklinge. Ein weiteres Highlight für mich persönlich war die Ehre, dass mein Blog in der Gartenzeitschrift  "Mein schöner Garten Spezial"  vorgestellt wurde.

Rückwirkend kann ich sagen, der August 2017 war ein richtiger Sommermonat mit vielen Highlights.




Diesen Vasenkorb kennt Ihr ja schon von hier...



Er ist so praktisch. Man kann mit relativ wenig Blüten eine kleine Blütenlandschaft zaubern...




Ich war kurz an der Saar, weil ich einige Goldruten brauchte...




...dabei habe ich mir auf die Schnelle noch ein paar andere Blüten mitgebracht...




Die Brombeeren und die Fette Henne sind allerdings aus unserem Garten. 




 

Eine relativ kleine Rispenhortensie und Weihrauch haben sich auch noch aus dem Garten 
in diesen Sommer-Strauß gemogelt...




Auf der Terrasse  macht er sich richtig gut. 




Egal zu welchen Anlass wir hier sitzen, bunten Blüten erfreuen immer wieder das Auge...
und, sie heben die Stimmung (wenn das denn notwendig sein sollte...)




So, meine Lieben,
jetzt verabschiede ich mich für ca. 14 Tage von Euch...
Es geht in den Urlaub...
Wohin? Wird noch nicht verraten!!!
Nur so viel: Ich werde Euch viel zu berichten und zu zeigen haben...

Habt eine Gute Zeit! Passt gut auf Euch auf!
...und fühlt Euch gedrückt!!!


Alles Liebe

Heidi






Dieser Post wird auch noch verlinkt mit

Wir hatten uns um den Keisumweltpreis beworben...






Meine Lieben,

jetzt zeige ich Euch unseren Schulgarten in WadgassenSchaffhausen in seinen Anfängen 
und wie er sich zur Zeit der Bewerbung dargestellt hat...

Leider haben wir vom Urzustand wieder einmal keine Bilder gemacht...Es ist aber auch zu bl...
Da steckt man bis zum Hals in der Arbeit und vergisst dabei die Dokumentation...
Na, nicht mehr zu ändern...Jetzt müßt Ihr Euch die vielen wilden, mannshohen, dornenreichen Brombeeren einfach vorstellen...Bei der oberirdischen Beseitigung hat uns übrigens der Hausmeister sehr geholfen: Nochmals vielen Dank auch  von hier aus!!!

Und jetzt schaut einfach hin:




Ein Garten entwickelt sich...

 Dafür haben wir alle zusammen ganz schön "geackert"!!! Wir, das sind an erster Stelle die Kinder, die Lehrerinnen, der Hausmeister, Herr O. (ein ganz engagierter und jederzeit hilfsbereiter Papa einer ehemaligen Schülern dieser Schule) und ich...

Massiv unterstützt wurden wir noch von der Gemeindeverwaltung.
 Auch hier unseren ganz herzlichen Dank!
So bekamen wir Erde, Rindenmulch und die großen runden Holzpfähle (zur Beetabgrenzung)
von unserer Gemeindeverwaltung gestiftet!
All diese Dinge wurden mit einem LKW angefahren. Dieser musste seine Fracht allerdings außerhalb des Schulgartengeländes abladen, da zum Garten selbst eine Treppe führt... 

Ihr könnt Euch sicher vorstellen, was das für eine "Murkserei" war, bis alles an Ort und Stelle war...





Die Kinder waren voller Begeisterung dabei. Und da sich so viele für die Garten AG gemeldet hatten, haben die Lehrerinnen mit ihrem Rektor beschlossen, dass alle Klassen im wöchentlichen Wechsel für den Garten zuständig waren...und sind!




Unsere Erbsen, die die Kinder erstmal als Bohnen ausgeschildert hatten...
Jetzt würde das nicht mehr passieren...! Genauso mussten sie natürlich lernen, Erbsenpflänzchen von Wildkräutern zu unterscheiden...da wurde anfänglich noch so manches Erbsenpflänzchen ausgerupft...auch da sind die Kinder mittlerweile richtige Profis geworden!
Ab und zu durften sie natürlich auch erste reife Schoten ernten und die zarten, süßen Erbsen direkt im Garten naschen...Die Vorfreude auf die große Ernte war somit garantiert!




Setzkartoffeln brachte Herr O. mit - sie entwickelten sich unter der Pflege der Kinder ganz prächtig!




 Unser Kräuterbeet bestückt mit gekauften Pflanzen, mit selbst aus Stecklingen gewonnenen und mit aus Samen gezogenen Pflanzen...

Die Kräuter mit sehr starkem Ausbreitungsdrang, wie z. B. die Minzearten mit ihren Rhizomen oder die Zitronen-Melisse haben wir in große Töpfe gepflanzt.




Und so fanstastisch hat sich unser Salat entwickelt. Schnecken gibts hier bislang keine - 
welch ein Glück! Und jetzt schaut Euch einmal diese Riesen-Salatköpfe an!!!
Die Kinder waren soooooo stolz! ...und das zu Recht!





Natürlich haben wir nicht nur an uns und unsere Ernte gedacht. Die Kinder haben sehr schnell begriffen, wie wichtig Bestäuberinsekten sind. Und genau so schnell war ihnen verständlich zu machen, dass jeder von uns eine ganze Menge für diese großartigen Helfer tun kann...
So hat Herr O. mit den Kindern Insektenhotels gebaut...Mit Riesenbegeisterung haben sie gebohrt, gefeilt und geschliffen...
Das "Marienkäferhochhaus" und die Spaliere hat mein Mann gefertigt...




Wir haben entlang der Turnhallenwand ein schmales Beet als Bienen- und Insektenweide angelegt.
Das hat sooo herrlich geblüht und tut es immer noch. Da ist ein Geschwirre, Gesummse und gebrummse, das es eine Freude ist!!!
Auch damit lernen die Kinder  (vor allem die Mädels...) umgehen. Einige hatten zunächst nicht wenig Furcht, sie könnten gestochen werden...Auch da sind wir auf einem guten Weg!

Nistkästen (gekauft) und Schmetterlingsfutterstellen (selbst hergestellt) haben wir an 
unseren  Spalieren aufgehängt...



 An einem Spalier steht eine Tayberry (von mir gezogen) und an dem anderen eine Rebe, die uns schon im nächsten Jahr die ersten blauen, kernlosen Trauben mit ganz dünner Haut bringen soll...
Ihr Wuchs bis jetzt ist ganz enorm. Aber dafür haben wir auch sehr viel getan. Denn der Boden, wo wir sie hinsetzen mussten, bestand aus Sand, Steinen und diversem Bauschutt...So hoben die Kinder unter Mithilfe ein richtig großes und tiefes Pflanzloch aus. Das füllten wir dann mit guter Erde und Kompost aus meinem Garten. Und dort hinein kam unsere kleine Rebe. Sie dankt diese Extra-Behandlung mit vulminantem gesundem Wuchs.




Noch so ein "Oschi"! Das ist ein Radieschen - oder wohl eher eine dicke rote Rübe...
(zum Größenvergleich der Pflanztopf daneben...)
Wir wollten dieses Radieschen zum Blühen bringen um dann selbst Samen ernten zu können.
Das gelang und auch ganz prima, bis dieses arme Radieschen  einer etwas wilden 
"Bodenlockerungs-Hack-Aktion" zum Opfer fiel...
Wird jetzt nichts mit dem eigenen Samen - dann halt nächstes Jahr!




Was aus kleinen, echt mickrigen, schon leicht vergeilten (weil zu warm und zu dunkel im Flur der Schule stehend)  Tomatenpflänzchen (von den Kindern aus Samen selbst gezogen) doch noch werden kann...zeigt die Super-Teil-Ernte hier...

Und im Kunstunterricht war unser Schulgarten auch immer wieder einmal Thema.
Schaut Euch nur das originelle Tomaten-Pflanzschild an...! Super! Oder?!!

Übrigens, die Gehwegplatten auf Bild 1 hatten unsere starken Jungs aus der 4 mit Herrn O. 
beim Entfernen der Brombeer-Wurzeln 
mit ausgebuddelt...und einiges an Steinen, Styropor u. ä. mehr...
Für diese Platten waren wir dankbbar, und so nahmen wir sie gleich als Trittsteine...





Die Gurken und Zucchini-Pflänzchen waren anfänglich auch große Sorgenkinder. Die Bedingungen unter denen sie im Schulhaus gewachsen waren, waren einfach nicht optimal. Sie waren soooo zart und sooo hell im Blattgrün, von Widerstandskraft keine Spur!!! Was haben wir die betüdelt...
Aber guckt selbst - das ist doch eine Pracht geworden!!!




Zum Schluss noch eine Pflanze, die kein Kind kannte: die Topinambur.
Da ich sie im Garten hatte, habe ich extra Saatknollen aufgehoben. Die Kinder haben sie in den gut vorbereiteten Boden gesetzt. Zuvor habe ich Ihnen natürlich noch erklärt, was aus diesen Knollen wachsen wird: oberirisch, mindestens so hoch wie ihre Lehrerin oder wie Herr O., eine stattliche Pflanze mit kleinen "Sonnenblumen", und unteririsch etwas skurrile Knollen, die ähnlich wie Kartoffeln zubereitet werden. Ich habe ihnen weiter erklärt, dass diese Topinambur auch oft "Diabetiker-Kartoffel" genannt wird, weil sie für Zuckerkranke das nahezu perfekte Lebensmittel ist.
Erstaunlicherweise wussten einige der Kinder (es handelt sich hier immerhin erst um Erst- bis Viertklässler!!!) mit Diabetes etwas anzufangen...Da gab es eine Oma oder ein Papa, der darunter litt...und so haben wir kindgerecht auch dieses Thema besprochen. Die Kinder fragten mich noch diese Woche voller Ungeduld, wann wir endlich diese "Kartoffeln" mit dem komischen Namen ernten und zubereiten werden...
Ich habe sie vertröstet, denn wenn wir schöne Knollen haben wollen, sollten wir noch etwas warten...




 So, meine Lieben, das war jetzt doch wieder ausführlicher als anfänglich von mir geplant...
Jetzt wisst Ihr bestens Bescheid, was bei uns im Schulgarten so ab geht...
Ich hoffe, es hat Euch gefallen, 
und vielleicht ergibt sich ja für die/den ein oder andere/n die Möglichkeit so etwas ähnliches zu machen...irgendwann...
Ich kann Euch versichern, diese Zeit ist unglaublich gut genutzt!
Es bringt viel und macht soooo viel Freude  - ALLEN (zumindest fast...)




Schon wieder viel zu spät...Ich hatte mir doch vorgenommen, künftig zu gesitteten Zeiten 
schlafen zu gehen...Ach ja, die guten Vorsätze...


Egal! Ich werde dennoch eine neue Followerin ganz herzlich begrüßen!
Es ist die liebe Ulrike Schäfer-Zimmermann mit ihrem Blog  Ulrikes Smaating

 Sei mir ganz 
...und fühle Dich wohl bei mir!
Heidi



 Jetzt wünsche ich Euch Allen noch ein ganz tolles Wochenende.
Genießt es! Tankt Kraft und Freude!

Alles Liebe


Eure Heidi