28. Juli 2017

Der Friday-Flowerday bei Holunderblütchen


Meine Lieben,

ich glaube, so früh war ich Freitags noch nie...Es geschehen noch Zeichen und Wunder...

Hier mein Sträußchen dieser Woche, 
das in die Sammlung von Holunderblütchen geht.

Ich leide jetzt nicht an Einfallslosigkeit, aber heftige Regenfälle gepaart mit ganz ordentlichen Windstößen haben bei mir im Garten 2 Sonnenblumenstängel zum Kippen gebracht. Eine hing über dem Gartenweg (und war teilentwurzelt), die andere lag sogar im "Batsch" (saarländisch) und musste zuerst gereinigt werden. Nun stehen sie hier in meiner Küche...
 Die Blüten sind nicht ganz so groß, dafür sind es mehrere...



Damit der Strauß wirkt, war ich noch schnell auf dem Feld, um das passende Beiwerk zu besorgen...




 Es ist wieder Schafgarbe...




...noch nicht wirklich erblühte Goldrute... 




...dafür goldgelber Rainfarn...




...und die Wilde Möhre.




Auf blühende Gräser musste ich verzichten, weil meine Enkelin Aileen heute zu mir kommt, 
und dagegen hoch allergisch ist.





Euch wünsche ich jetzt noch schnell ganz viel Sonne im Herzen

und alles Liebe



Eure Heidi




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Etwas Schönes darf ich jetzt auch noch nachholen.

Ich begrüße als neue Followerin die liebe Elke Works!


 
...und fühle Dich wohl bei mir!

Heidi


27. Juli 2017

Brombeer-Marmelade und mein Baumfreund


Meine Lieben,

heute zeige ich Euch jetzt einmal die Bilder, wie sich mein Frühlings-Sorgenkind unser Walnussbaum entwickelt hat...


... im Januar


... im Februar


... im März


 ...am 18. April - obwohl ein späterblühender Nussbaum hatte er in diesem Jahr Mitte April 
schon Blätter und Blüten


 ...am 21. April - Nachfröste bis  - 6° hatten großen Schaden angerichtet. Alle jungen Blättchen und Blüten waren erfroren. Sie hingen schwarz am Baum!!! Es war zum Heulen!
Die zentrale Frage, die sich mir stellte war: Wird er es schaffen???


 ...am 27. Mai - Ich war sooo froh! Nachdem unser Nussi alle schwarzen Blüten und Blätter (eimerweise) abgeworfen hatte, trieb er wieder aus. Wie wunderbar!!!
Welch ein Glück!!! Welch eine Freude!!!


 ...am 26. Juni - Was sagt man dazu? In nur einem Monat zu solch einer fulminanten Blätterpracht!!!
Die Natur ist etwas ganz großartiges!!! Und wenn der Mensch nicht massiv negativ eingreift, was leider andauernd und weltweit geschieht!!! weiß sie sich sehr wohl zu helfen!!!



Diese beiden Bilder zeigen unseren Walnussbaum im Juli - und ein  paar Nüsse hat er doch...

Es ist ein ganz herrlicher Baum - und bei der Hitze ein ganz fantastischer Schattenspender!
Das Bild geht noch an Ghislana, die unsere Baumfreunde sammelt!





Gehen wir eine Etage tiefer...Das hier war um den 20. Juni - schaut Euch nur diese Menge von Brombeeren an...und immer noch sind auch Blüten da...


Wow! Das gibt eine reichliche Ernte! Heuer ist bei uns ein gutes Beerenjahr!

 

 Ein paarTage später - die Früchte bekommen langsam Farbe...



Und hier ist ernten angesagt, sonst holen sich die Vögel die reifen Beeren...



...sie  dürfen ja welche abhaben, aber eben nicht alle...



Na, das sieht doch schon prima aus! 



Ich mag es, wenn sich im Sommer die Vorrats-Regale füllen...








Dieses Bild geht an Christa mit ihrer Aktion 12 x 1 im Wandel der Zeit





Und das ist die Aufnahme für Tabea, die den 12 tel Blick sammelt.





Dieses Foto war für Annika und ihren grünen Himmel gedacht...
Ich hoffe es geht dir gut, liebe Annika!!!



Mit diesem schönen Spruch aus Japan verabschiede ich mich für heute:



"Keine Straße ist lang,



mit einem Freund an der Seite."


Alles Liebe


Eure Heidi 


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25. Juli 2017

Aus einer Wildnis zum Schulgarten


Meine Lieben,

viele von Euch wissen, dass ich auch soziale Projekte betreue. Dabei ist mein Ziel bei Kindern und Jugendlichen, die Liebe zur Natur zu wecken oder zu vertiefen. 
Denn ich bin der festen Überzeugung:
Zuerst muss ich etwas kennen, dann kann ich es vielleicht lieben und nur dann bin ich auch bereit 
es zu schützen! 
Genauso verhält es sich mit unserer Natur. Erst wenn ich sie kennen lernen kann, einen Bezug zu ihr entwickelt habe, sie mit all ihren großen und kleinen Wundern erkenne, 
dann kann ich sie lieben lernen.
(Unbekanntes kann man nicht lieben...)
Und wenn ich sie liebe, idealerweise aus tiefstem Herzen, 
dann bin ich auch bereit etwas für sie zu tun, dann bin ich bereit diese wunderbare Natur zu schützen!

Heute zeige ich Euch wie die Kinder und Jugendlichen einer betreuten Ganztagsschule in unserer Gemeinde mit mir und Ihren Erzieherinnen aus einem recht verwilderten Stückchen Land
einen ganz ansehnlichen Schulgarten "gezaubert" haben.








Und so fing alles an...



Aller Anfang ist schwer. So war dieses Stückchen Land mit hüft- bis mannshohem Wildkraut und Gesträuch bewachsen. Es war ein regelrechtes Dickicht! Dankenswerterweise hat der Hausmeister dieser Schule diesen Wildwuchs komplett bodennah entfernt. 


 
 
Uns blieben etliche Wurzeln. Die Entfernung derselben, das war eine rechte "Knochenarbeit"!
Diesen Anhänger haben wir gleich mehrmals befüllt...





Und wir waren alle froh, auch recht große und kräftige Jungs dabei zu haben, die z. T. ganz wunderbar mit angepackt haben. Da spielte es keine Rolle, dass wir Verständigungsprobleme hatten, weil die einen die Sprache der anderen nicht oder höchst unzureichend verstanden. 
Aber beim Gärtnern hat man es da relativ einfach, man muss nicht so viel reden - 
man zeigt es, man macht es einfach vor...




Wir mussten auch etlichen achtlos weggeworfenen Müll entsorgen. Hier ein kleiner Rest, denn leider waren wir zu Beginn so beschäftigt, dass ich dabei glatt vergaß, dies auf Fotos festzuhalten...




Was sagt Ihr? Das sieht doch schon ganz beachtlich aus! Oder?
In die gänzlich gesäuberten und von allem Wurzelwerk befreiten Beetringe haben wir  
zuerst Kräutererde getan und dann etliche Kräuter hinein gepflanzt.




Die jungen Menschen haben geschnuppert, probiert, wir haben Tee daraus gekocht...
Und wir haben bei all der "Blutzerei" viel gelacht, auch oder gerade weil es 
immer wieder kleine Mißverständnisse gab...




Eine kleine Geschichte muss ich Euch dazu erzählen:
Ich war ungewollt und unbemerkt Zeuge eines Gesprächs von 3 Mädels - zwei Syrerinnen und einer Deutschen. Sie besprachen sich in deutsch, dass sie nach der Betreuung Eis essen gehen wollten.  
Kurz darauf sprachen die zwei Syrerinnen mit einem dritten syrischen Mädel. Ich ahnte, es ging wieder ums Eisessen...Und dann warf ich in ihre Runde: "Ich gehe mit euch Eis essen!" 
Die halb entsetzten und ungläubigen Blicke dieser Drei waren köstlich. Mit groß aufgerissenen Augen fragten sie: "Du kannst syrisch?" Ich glaube, in dieser Schrecksekunde fiel ihnen all das ein, was sie schon ausgetauscht hatten, und was für meine Ohren nicht bestimmt war...




Wie Ihr hier sehen könnt, haben wir nicht nur Würz- und Heilkräuter gepflanzt. Es wurden auch Gemüsepflänzchen gesetzt: Zucchinis, Gurken, Tomaten, Salat...Möhren haben wir gesät und Ringelblumen...



Mein Mann hat einen kleinen Anzuchtkasten
gebaut...in dem die Kinder Kapuzinerkresse ausgesät haben...



Irgendwann war unser Etat erschöpft...Wir haben sehr viel Erde gebraucht, die ein sehr hilfreicher Vater beibeschleppt hat...Und so brachte ich etliche Pflanzen aus meinem Garten mit,
zumal die Mädels auch unbedingt Blumen haben wollten...





Das erzählte ich auch einer sehr interessierten Mutter, die uns daraufhin kistenweise wunderbare Gewächse schenkte...




Die Kinder und Jugendlichen lernten, dass das Gärtnern sehr vielseitig ist...




Dieses Spalier haben einige Mädels (unter leichter Anleitung) selbst gebaut!!! Sie waren sooo stolz!!!
 Als es fertig war, haben sie noch eine dornenlose Kletterbrombeere daran gepflanzt.




Und diese Treppenstufen und Plattenwege haben die Jungs gelegt...Das war keine leichte Aufgabe, aber sie haben sie bravourös gemeistert!!! 




Die Platten selbst hatte ich dankenswerterweise von der Gemeinde bekommen können...




Und so wuchs unser Garten unter den fleißigen Händen der Kinder und Jugendlichen 
und der Mithilfe Vieler...




zu einem ganz ansehnlichen Stückchen Land...




...das bei guter Pflege, noch viel Freude und einige Ernten bescheren kann...







Und jetzt habe ich wieder die große Freude eine neue Followerin bei mir begrüßen zu dürfen!

Liebe Petra, ich heiße Dich mit Deinem Blog Wohnsinniges


...und fühle Dich wohl bei mir!





Wenn wir das schaffen, haben wir ein gutes Stück Weg zurückgelegt und eine gute Voraussetzung
für unsere Natur, für unsere Umwelt geschaffen!

Habt eine gute Woche und alles Liebe



Eure Heidi



Dieser Post geht jetzt noch an:
Nova mit ihrem ZiB,  Rostrose mit ihrem ANL, 
Blogsommer